Bald ist es wieder soweit und die Maisernte steht vor der Tür. Hierbei gibt es viele Faktoren, die die Qualität der Maissilage beeinflussen können, sodass dieser Schritt gut überlegt sein sollte.
Neben den technischen Vorbereitungen, wie dem Einstellen der optimalen Häcksellänge (Rinderhaltung 6-8 mm, Biogaserzeugung 4-6 mm), spielt vor allem der Erntezeitpunkt eine entscheidende Rolle.
Momentan haben wir optimale Bedingungen, damit Hefen und Silierschädlinge sich auf den Pflanzen vermehren und somit für einen höheren Ausgangsbesatz in der Silierung sorgen können. Vor allem, wenn der Mais anfängt abzureifen und die Pflanzen ihre Vitalkräfte Richtung Lieschenblätter aufgeben. Um schädliche Vorgänge zu hemmen und zu unterbinden, ist der Einsatz von Siliermittel unumgänglich.
Ziel des Siliermitteleinsatzes in Silomais und Maiskornprodukten ist vor allem die Unterdrückung unerwünschter Mikoroorganismen und die Verhinderung von Nacherwärmung und Fehlgärung. Auch die Verzehreigenschaften (und die Verdaulichkeit je nach Produkt) werden durch den Einsatz verbessert. Grundlage für eine erfolgreiche Silierung/Konservierung ist allerdings:
Eine regelmäßige Überprüfung der TM vom angelieferten Material sollte vor allem dann erfolgen, wenn die Abreife der Schläge weit auseinander liegt. Außerdem sollte immer genug Zeit zwischen den ankommenden Wagen liegen, damit keine schlecht verdichteten Polster entstehen. Im Zweifel muss das Ernteteam eine kurze Pause einlegen und einfach warten – frei nach dem Motto "Klasse statt Masse"!
Lassen Sie sich gerne von unseren Spezialistinnen und Spezialisten beraten!