Flackerndes Licht kennt jeder – vom Kerzenlicht bis zum Lichtausfall. In der Beleuchtungstechnik spricht man von temporaler Lichtmodulation (TLM), wenn sich Helligkeit oder Farbe eines Lichts über die Zeit verändern. Dieses Phänomen kommt sowohl in der Natur als auch bei künstlicher Beleuchtung wie zum Beispiel im Stall vor.
Auch die Natur erzeugt TLM, zum Beispiel:
Für Tiere kann dieses natürliche Flackern wichtig sein, zum Beispiel als Warnsignal durch Schatten eines Raubvogels.
Bei elektrischen Lampen entsteht Flackern durch Stromversorgung oder Lampentechnik:
Das Auge erkennt Licht über Sinneszellen in der Netzhaut:
Sehr schnelle Lichtänderungen werden oft nicht wahrgenommen, zum Beispiel bei TV-Geräten mit 120 Hz.
Die kritische Flackerfrequenz (CFF) beschreibt, ab welcher Frequenz Flackern nicht mehr wahrgenommen wird:
Bei Menschen kann sichtbares Flackern folgende Beschwerden auslösen:
Daher gibt es Vorschriften für Beleuchtung in Gebäuden, während Geflügelställe nur teilweise reguliert sind.
Studien untersuchten die Effekte von Flackern auf Geflügel (30 Hz, 90 Hz, 250 Hz):
Die Modulationstiefe wird als Prozentwert oder Flicker-Index angegeben.
PstLM - für Menschen:
AFVM - für Vögel: Avian Flicker Visibility Metric (AFVM)
Temporale Lichtmodulation (TLM) bzw. Flackern ist normal bei vielen Lichtquellen.
Sebastian Haskamp
Verkaufsleiter Legehennen
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